Fashion Week Berlin

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Wie, wo, was erleben: Unser Berlin-Guide vom 19. bis 22. Januar 2016

Fashionistas, Fashionistos und alle, die mit Ihnen Geld verdienen – Die Mercedes Benz Fashion Week in Berlin zieht sie seit Jahren magisch an. Die Meinungsprognose der Medien für die kommenden Wochen lautet daher: Das internationale Ansehen der Berliner Luft ist weiterhin steigend, die Offenheit der Berliner Schnauze tut kultig gut und natürlich gibt es keinen anderen Ort in Deutschland, der selbst im tiefsten und grauesten Januar so sehr vor Kreativität funkelt.

Die Frage, die ich mir aber jedes Jahr aufs Neue stelle ist: Was genau habe ich als neutraler Berlin-Besucher eigentlich von diesem ganzen Rummel rund um das Mega-Event „Fashion Week“? Gibt es eine Möglichkeit die Shows auch ohne Einladung oder Presse-Ausweis zu besuchen? Was wird mir im Januar in Berlin sonst noch geboten?

Die heißesten Berlin-Tipps für Januar 2016 im Überblick

Zu den Fahsion Shows:

  • Generell findet man alle Informationen auf der offiziellen Homepage der Mercedes-Benz Fashion Week.
  • Ein weiterer Tipp: Über #mbfwb16 lässt sich das Geschehen auf Facebook, Twitter und Instagram gut verfolgen.
  • Die Shows sind nur der Fachpresse und geladenen Gästen zugänglich. Dennoch können viele Shows per Live Stream verfolgt werden. Zwei Beispiele:

Fashion Shows in Offsite-Locations:

Wer jetzt ähnlich unprominent ist, wie wir, und sich ebenfalls nicht zur Fachpresse zählen kann, dem entfehlen wir die Shows und Events abseits des großen Star-Gewimmels.

  • Shopping in der YBDD Galerie: Täglich geöffnet können hier Designs unbekannter Mode-Künstler erworben werden.
  • Lavera Showfloor: Am 21. Januar im ewerk Berlin. Aber Achtung: Eine vorherige Anmeldung ist nötig.
  • Umasan Showroom: Einfach vom 19. bis 21. Januar im Quartier 205 (Friedrichstadt-Passagen) vorbeischauen und vegane Mode bestaunen.
  • Upcycling Fashion Store: Der Name ist Programm. Täglich von 11 bis 19 Uhr in der Anklamer Str. 17.
  • Berlin Night of Fashion: Für die Eröffnungsshow der Berlin Fashion Week 2016 können Tickets ab 30 Euro erworben werden.

Ausstellungen zur Berlin Fashion Week:

  • Museum für Fotografie: Helmut Newton Stiftung. Wer sich für Modefotografie interessiert und noch nie etwas von Helmut Newton gehört hat, sollte hier unbedingt vorbeischauen.
  • Thema: Bart – zwischen Natur und Rasur. Bärte sind IN und ihre Geschichte kann bis zum 28. Februar noch im Neuem Museum bestaunt werden.
  • Interessiert an Mode im Laufe der Zeit? Dann auf in’s Kunstgewerbemuseum am Matthäikirchplatz.
  • Dem Fotografie-Gott Michel Comte widmet die GALERIE 206 im Departmentstore Quartier 206 am 20. Januar bis 20 Uhr die Ausstellung „Personalities“.
  • BOUTIQUE – Where Art Meets Fashion. Die Ausstellung in der Finnischen Botschaft ist ab dem 22. Januar zu bewundern.

Berlin Fashion Week Nightlife:

Außerdem nicht nur zur Zeiten der Fashion Week in Berlin immer wichtig: Die Antwort auf die Frage, wo man wohnt und ausgeht.

  • Wer bereits ein Ticket zur Berlin Night of Fashion erworben hat, der kann bereits am Samstag, den 16. Januar über den Dächern Berlins in die Fashion Week feiern. Die PURO Sky Lounge lädt ein.
  • Alle weiteren Feiereien hat THE CLUBMAP bereits im Vorfeld zusammengestellt. Unsere Empfehlung: LEE x CHARLES  am 19. Januar im Aufbauhaus.
  • Die meisten bei Redakteuren sowie Fashion Boys and Girls beliebten Hotels werden jetzt wohl schon ausgebucht sein. Üblicherweise übernachtet man im 25Hours oder gediegen im MANDALA. Im Nhow – dem Musik und Lifestyle Hotel – ist hingegen meistens noch ein Plätzchen frei.
  • Für Sekt, Cocktails oder einfach nur einen gemütlichen Kaffee zwischendurch gibt es übrigens mehrere Location-Empfehlungen direkt auf der Homepage der Berlin Fashion Week. Unsere Favoriten: das Café Liebling sowie das Hermann Eicke. Die perfekten Örtlichkeiten um wieder etwas Abstand vom ganzen Fashion-Trubel zu gewinnen.
Désirée Cornet

Désirée Cornet

Die angehende Drehbuchautorin Désirée Cornet kommt ursprünglich aus Berlin und arbeitet als Online-Redakteurin in München.
Désirée Cornet