Meere der Welt

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Was Ihr über Meere der Welt wissen und welche Ihr sehen solltet

Am Mittwoch, den 8. Juni, ist der offizielle Tag des Meeres (World Ocean Day), ins Leben gerufen von den Vereinten Nationen/UNO. Warum? Das Meer ist essentiell für unser Leben. Die Meere der Welt beeinflussen unsere Gesundheit, das Klima, die Ernährung und ganz einfach: Unser Überleben. Der Zweck des Ganzen: Unser Bewusstsein steigern bezüglich der Wichtigkeit des Meeres und der gesamten Umwelt.

Was heißt das für uns? Dem Tag zu Ehren widmen wir dem Meer einen extra Eintrag auf dem Airparks Urlaubsblog. Bevor wir Euch zeigen, was es Wunderschönes zu bewahren gilt, möchten wir Euch auch kurz verdeutlichen, welche dramatischen Zustände es zu minimieren bzw. zu beseitigen gilt.

Machen wir uns also bewusst, dass die Meere der Welt von vielen als Mülldeponie missbraucht werden. Gerade Plastikmüll hat sich als richtig übel herausgestellt. Wer mag es, am Strand entlang zu spazieren und Müll zu betrachten? Richtig, niemand. Leider bringt dieser Müll nicht nur ästhetische Mängel mit sich. Meerestiere wie Delfine, Robben und Co. verfangen sich im Plastikmüll und können sich mit hoher Verletzungsgefahr nur selten daraus befreien. Albatrosse und Eisturmvögel essen Plastik, fühlen sich dann satt. Dennoch sterben sie, da sie ja nichts Verdauliches zu sich genommen haben.

Neben körperlichen Schäden ist auch die Zersetzung vom Müll ein Problem, denn dabei werden Giftstoffe freigesetzt. Welche Auswirkungen es hat, dass wir zum Beispiel Fische essen, die kleine Plastikteilchen zu sich genommen haben, ist heute noch ungewiss. Sicher keine guten. Weiterhin wirkt Plastik im Meer wie ein Giftstoffmagnet, der ebenfalls von Krabben und Fischen aufgenommen wird. Wer sich darüber gerne weiter informieren möchte: Es gibt im Internet, gerade bei Umweltschutzorganisationen, viel Lesestoff.

Was könnt Ihr tun? Kurz und knapp: Minimiert den Plastikverbrauch, entsorgt es richtig, verzichtet auf Hygieneartikel und Kosmetika mit Mikroplastikkügelchen und meidet neben vielen anderen Plastikstoffen vor allem PVC und PC.

Meere der Welt, die Ihr gesehen haben müsst

Das Meer ist für mich nicht nur ein wunderschöner Place-to-Be im Urlaub oder der Ort, um sich aus dem Alltag zu träumen. Es ist tatsächlich auch ein großes Mysterium. Es besitzt eine Tiefe, in die der Mensch einfach noch nicht vordringen konnte. Deswegen haben wir auch noch lange nicht alle Tiere, Lebewesen und Wunder des Meeres (und somit der Welt) erforschen und entdecken können. So modern und entwickelt wir zu sein meinen: Das Meer stellt immer noch eine der größten Herausforderungen dar. Deswegen imponieren mir Meere. Neben der sprichwörtlichen Tiefgründigkeit faszinieren die Meere der Welt auch mit einer unfassbar natürlichen Schönheit und dem Spaß, den man darin und darauf haben kann.

Auf der Suche nach einem Stückchen Strand, das noch nicht verschmutzt ist? Abgeschiedene Inseln sind kein Garant für saubere Strände, da Müll durch Wind und Wellen leider an viele Orte gelangt.

Aber wir haben natürlich einige Empfehlungen für Euch:

Philippinen und die Insel Palawan

Was erwartet Euch hier? Funkelndes, türkisblaues Wasser – allein der Anblick versüßt Euch den Tag. Wenn Ihr jetzt noch darin schwimmen gehen könnt, ist der Augenblick perfekt! Begebt Euch auf Entdeckungstour nach exotischen Tieren auf dem Land und im Wasser.

Praia da Marinha, Carvoeiro in Portugal

Quelle: Titel: Algarve, Praia da Marinha von Marco Dias auf flickr.com

Praia da Marinha ist ein wunderschöner Strand an der Algarve in Portugal. Der Urlaubsort Carvoeiro ist leider kein Geheimtipp mehr und zahlreiche Touristen besuchen diesen Ort. Die imposanten Klippen bestehen aus herrlich orangeleuchtendem Kalkstein. Gut zu wissen: Der Zugang zu diesem tollen Strand ist nicht so einfach wie zu anderen Algarve Stränden. Um zum Strand zu gelangen, müsst Ihr abseits von der Hauptstraße fahren. Zu guter Letzt dürft Ihr noch eine etwas steile Treppe zum Strand hinuntergehen. Aber es lohnt sich!

Hapuna Beach auf Big Island in Hawaii

Weißer Sand, tropische Temperaturen und das sanfte Rauschen des Meeres: Hört sich an wie ein Stück vom Paradies! So sieht Hapuna Beach in Hawaii auch aus. Die Temperatur des Meereswassers: Einfach nur göttlich! Schwimmen und Schnorcheln sind hier einfach ein Traum. Auch zum Wandern lädt die idyllische Umgebung an der Westküste von Big Island ein. Absolutes Highlight: Von den Klippen ins Meer springen? Das geht am südlichen Ende von Hapuna Beach.

Cayo Coco in Kuba

Cayo Coco ist eine Insel Kubas, die im Teil der Jardines del Rey liegen. Jardines del Rey heißt übersetzt “Gärten des Königs” und überzeugt uns alleine schon mit seinem Namen. Cayo Coco wurde nach einem seltenen Vogel benannt, der auf dieser Insel zu finden ist. Kleine pinke Farbtupfer gefällig? Auch Flamingos werden auf Cayo Coco oft gesichtet. Zückt die Kamera und macht unvergesslich schöne Urlaubsfotos. Cayo Coco ist außerdem auch als Korallen-Insel bekannt und beliebt.

Kroatien: Primošten

Quelle: Tobwie auf flickr.com

Kuba und Hawaii sind Euch viel zu weit weg? Dann haben wir noch ein nahes meeriges Schmankerl zu bieten. An der Adriaküste in Kroatien gibt es eine Kleinstadt namens Primošten. Massentourismus ist in diesem kleinen Teil Kroatiens noch nicht angekommen, jedoch vergrößert sich die Zahl der Besucher jedes Jahr. Zum Abkühlen und Erholen lädt das kristallklare Meer ein. Primošten hat von den Einwohnern den Spitznamen “Das trockene Kap” verliehen bekommen, da es aufgrund von einer geringen Niederschlagsraten oft zu Dürrezeiten kommt. Urlauber hingegen reizt genau dieses Wetter.

Martina Mroz

Martina Mroz

Als Online-Redakteurin kann die ehemalige Germanistik- und Soziologie-Studentin Ihren Lieblingsbeschäftigungen – Schreiben, Kommunizieren und die Welt entdecken – mit Begeisterung nachgehen.
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