Baden im Winter – Seychellen

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Unsere Serie „Baden im Winter“ hat nun ein Traumziel mehr. Und Sie irren sich, wenn Sie annehmen, dass die Seychellen nur nur ein Ziel für Verliebte und Romantiker ist. Das Badeparadies im Indischen Ozean ist auch für Familien und Wassersportler attraktiv. Es gibt weder giftigen noch gefährlichen Tiere und es ist ein malariafreies Gebiet. Topographisch gehört es zum Kontinent Afrika und südlich davon liegt die Insel Mauritius, über die wir bereits berichtet haben.

 

Reiseplanung

 

Der Flug dauert circa 11-12 Stunden ab Deutschland und kann beispielsweise von München über Abu Dhabi mit Air Berlin oder Ethiad erfolgen. Auch die einheimische Fluglinie, die Air Seychelles, fliegt ab Abu Dhabi, Hong Kong, Johannesburg und Paris. Die Condor fliegt ab Frankfurt auf die Seychellen und landet dort auf der Hauptinsel Mahé.
Nicht zu vergessen zum Mitnehmen: eine kleine Reiseapotheke, ausreichend Sonnenschutz und strandtaugliche Kleidung. Falls Sie noch ein paar gute Tipps für Ihre Reisevorbereitungen benötigen, finden Sie hier einige Hinweise. Auch zu wichtigen Einreisebestimmungen finden Sie hier die Informationen, die Sie für Ihre Reise brauchen.

 

Die Inseln erkunden

 

Die Seychellen bestehen insgesamt aus 115 Granit- und Koralleninseln, die zwischen Madagaskar, Mauritius und den Komoren liegen. Lediglich acht von Ihnen sind ständig bewohnt. Eine Fläche von insgesamt circa 31.000 Quadratkilometer bietet viele Möglichkeiten für Wassersport, wie Surfen, Tauchen, Schnorcheln und Segeln. Doch auch die Landschaft auf den Inseln verspricht viel und bietet sich für Wander- oder Fahrrad-Ausflüge an. Zum Beispiel können Sie die höchsten Berge der Inseln besteigen, wie den Berg „Mont Dauban“ oder „Mont Praslin“. Sie befinden sich beide auf der Insel Silhouette.

 

Es gibt viele einfache bis anspruchsvolle Wanderrouten auf Mahé, der Hauptinsel der Inselkette mit der Hauptstadt Viktoria. Ein Besuch der Anse Beau Vallon, im Nordwesten lohnt sich gegen 17 Uhr bevor die Sonne untergeht. Dann machen die Seychellois ihre Stände auf und bieten herrliche Köstlichkeiten der kreolischen Küche an. Eine hervorragende Möglichkeit die Vielfalt der Speisen auf den Seychellen kennenzulernen. Besonders markant in der kreolischen Küche sind die Gewürze Vanille, Zimt, Muskatnuss, Gewürznelke, Gelbwurz, Citronelle, und Patschuli. Chili wird immer separat zur Speise gereicht und somit kann jeder die Schärfe seines Essens selbst bestimmen.

 

Bekannte Süßspeisen sind meistens aus Kokos oder in Kokosmilch gekochte Früchte.
Den Besuch dieses Open Air Buffets kann man gut in eine Rundfahrt über die Insel integrieren, die wie folgt organisiert ist: Start bei Viktoria, wo ein Marktbesuch und die Besichtigung des hinduistischen Tempels lohnenswert ist, über die Sans Souci Road zur Teefabrik, danach zum Nationalpark Morne Seychellois, Port Launay, Port Glaud, wo eine Abkühlung in einem der herrlichen Wasserfälle auf dem Plan stehen sollte. Für Kunstinteressierte lohnt sich ein Abstecher in die Kunstgalerie von Michael Adams und zum Vilaz Artizanal, wo einheimische Künstler Ihre eigenen Kreationen verkaufen.

 

La Digue ist die meistfotografierte Insel. Auf ihr leben lediglich 3000 Menschen. Der Transport erfolgt hier über alte Ochsenkarren und Fahrräder. Doch die besondere Schönheit der Insel, mit seinem dichten Dschungel und der berühmten Bucht „Anse Source d’Argent„, fasziniert seine Besucher. Nicht umsonst ist La Digue der Schauplatz überhaupt für internationale Werbekampagnen. In der Mitte der Insel befindet sich „Nid d’Aigle“, dieser Berg ist 333 Meter hoch.
Der Charakter jeder Insel ist unterschiedlich und einzigartig. Deshalb lohnt es sich Inselhopping zu machen und mit der Fähre die größten Inseln anzuschauen. Empfehlenswert sind Schnellkatamarane oder – wer mehr Zeit einplanen möchte – ein traditionelles Fischerboot. Auf Mahé und Praslin gibt es gute Busverbindungen. Auf den Inseln wird man auf menschenleere Strände treffen, kristallweißer Sand und freundliche Einheimische. Mit ihnen kommt man schnell in Kontakt und die Kommunikation ist auch sehr einfach, denn neben Französisch sprechen viele Einheimische auch Englisch.

 

Seltenheiten auf den Seychellen

 

Eines der seltensten und vom Aussterben bedrohten Tiere lebt auf den Seychellen, es gibt nur noch circa 10.000 Stück von Ihnen in freier Wildbahn, die sogenannte „Aldabra“ Riesenschildkröte, die über 200 Jahre alt werden kann. Besonders die südlichen Inseln sind sehr ruhig und eignen sich gut für das Beobachten dieser und vieler anderer Tiere.
Der seltene Vogel namens Weißkehlige Ralle ist ebenfalls auf den Seychellen beheimatet.

to face Dispochelys von Martin Fisch/marfis 75 aus flickr.com/ CC BY-SA

Besonders bekannt für die Seychellen und zugleich ein touristisches Symbol ist die Seychellennuß „Coco de Mer“. Entdecken können Sie sie unter anderem im Nationalpark „Vallée de Mai“ auf der Insel Praslin. Der Samen kann bis zu 25 Kilo schwer werden. Für die Seychellois gilt sie als Zeichen der Fruchtbarkeit, da ihre Form dem Schoß einer Frau ähnelt.

 

Tauchen auf den Seychellen

 

Keine Frage, wer auf die Seychellen reist, sollte das Tauchen lernen oder zumindest schnorcheln gehen. Denn die Unterwasserwelt ist gigantisch und schon beim Schnorcheln sieht man Tiere, die man eigentlich nur im tieferen Gewässer zu sehen bekommen würde, wie Delphine oder Riesenschildkröten.
Ein tolles Tauchgebiet ist vor Alphonse, wo man viele Zackenbarsche und die bereits erwähnte Riesenschildkröte antrifft. Fährt man ein wenig mit dem Boot weiter raus zu den Outer Islands, wie das Gebiet bei St. Francois heißt, wird man auf Fliegenfische treffen. Besonders gut zu fangen sind dort Knochenfische und Makrelen.

 

Vor Praslins kann man mit Glück mit Delphinen schwimmen und tauchen gehen. Viele Tintenfische tummeln sich dort. Bei Conception sehen Sie interessante Korallenformationen, die turmähnlich aneinandergereiht sind und viele Muränen, die angriffslustig ihre Köpfe rausstrecken.
Um die Insel Silhoutte finden Sie auch eine Unmenge an Fischarten. Bei den Zwillingsinseln Denis und Bird wimmelt es nur so von den beheimateten Marlin Fischen.
Eine andere Form des Wassersports stellt das traditionelle Palangrotte-Fischen dar. Dabei wird eine Leine mit Ködern bestückt und bis zu 50 Meter tief heruntergelassen.

 

 

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