Baden im Winter – Ecuador!

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In unserer Serie „Baden im Winter“ geht es mit dem zweiten Insidertipp der Redaktion weiter. Unsere Reise geht nach Südamerika, in das wunderschöne Ecuador.

 

Ecuador begeistert seine Besucher mit einer einzigartigen Vielfältigkeit. Der Amazonas, die Gebirgsregion der Anden, die Küstenregion und die Galapagos-Inseln sind die vier Attraktionen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Wenn Sie wollen können Sie an einem Tag früh am Morgen in die Tiefen des Regenwaldes eindringen (Amazonas), sich Mittags vor einem über 4000 Meter hohen Vulkan fotografieren lassen (Andenregion) und am Abend die Füße im Meer baumeln lassen (Küstenlandschaft). Wem das noch nicht reicht, der nimmt die letzte Maschine auf die ca. 3 Stunden entfernte Insel San Cristobal, die zu den Galapagos Inseln zählt und sagt den dort wild herumlaufenden bzw. –krabbelnden Robben „Gute Nacht“.

 

Tipps für die Planung

 

Wir bringen Ihnen in diesem Beitrag die traumhafte und abwechslungsreiche Küstenregion näher. Die besten Monate für einen besuch von Ecuadors Küste sind zwischen Ende November und Mitte März. In dieser Zeit liegt die Tagestemperatur zwischen 27 und 32 Grad Celsius und Abends kühlt es nicht unter angenehme 20 Grad herab. Mit Regen ist in diesen Monaten in der Küstenregion auch nicht zu rechnen.  Die Außentemperaturen sind somit perfekt für einen Strandurlaub und auch die Meerestemperaturen passen auf Ecuador. Die Wassertemperatur liegt bei ca. 23 Grad Celsius und lädt zum abkühlen und schwimmen ein.

 

Praktische jeder hat den Spruch schon einmal gehört: „Alle Wege führen nach Rom“. Die Wege die man von Deutschland aus nach Ecuador gehen bzw. fliegen kann, sind schon etwas begrenzter und zugegeben auch nicht unbedingt preiswert. Wer ein Angebot um die 1000 Euro findet sollte besser gleich zuschlagen. Meist liegen die Preise für einen Flug von Deutschland nach Ecuador bei ca. 1200 Euro. Die günstigsten Angebote findet man meist bei Iberia. Über München, Frankfurt oder Düsseldorf geht es über Madrid in die Hauptstadt Ecuadors, Quito oder die größte Stadt Ecuadors, Guayaquil. Weitere Fluggesellschaften die Verbindungen von Deutschland nach Ecuador anbieten sind KLM, American Airlines, Delta, LAN Airlines und United Airlines. Delta, American Airlines und United Airlines fliegen direkt von Deutschland nach Südamerika. Umgestiegen wir bei diesen Anbietern meist in Bogota (Kolumbien) oder in Caracas (Venezuela). Um in die Küstenregion zu kommen empfehlen wir einem Flug nach Guayaquil zu buchen, da man sonst nur noch von Quito einmal quer durchs Land nach Guayaquil kommen muss. Allerdings kann eine solche Fahrt auch gleich zu einem abenteuerlichen Erlebnis werden und als Teil der Reise angesehen werden. Abenteuerlich ist oft auch die Reise zum Flughafen. Weil man oft mit viel Gepäck unterwegs ist, reisen viele mit dem Auto zum Flughafen. Hier kann man sich Kosten sparen, wenn man das Angebot eines günstigen Flughafenparkplatz in Frankfurt, München oder Düsseldorf nutzt, beispielsweise von Airparks.

Die Flugzeit von Deutschland nach Guayaquil beträgt durchschnittlich zwischen 19 und 22 Stunden. Das bedeutet zwar eine lange Wartezeit aber ist man erst einmal auf ecuadorianischen Boden angekommen, dann vergisst man sofort alle Sorgen.

 

Apropos Sorgen, diese braucht man wegen der Währung nicht haben. In Ecuador bezahlt man in US-Dollar. Das macht das Umwechseln einfach. Am besten beziehen Sie ihre Dollar vor Ort in einer der zahlreichen Wechselstuben oder der im ganzen Land ausreichend vorhandenen Geldautomaten.

 

„Ama la vida“ – Liebe das Leben

 

Nun aber zu den traumhaften Orten, die Ecuadors Küste für Sie bereithält. Einmal raus aus der Hauptstadt Guayaquil geht es knapp 130 km bzw. 2 Stunden nach „Salinas“ – Gleichzeitig der Startpunkt der „Ruta del Sol“ (Rute der Sonne). Diese knapp 150 km lange Rute führt vorbei an traumhafte Stränden, verschlafenen Fischerdörfern und touristisch erschlossenen Ferienorten.

 

Starten wir am Strand von „Salinas“. Dieser wird von den Einheimischen oft als das Äquivalent zu Miamis „South Beach“ bezeichnet. Die Reichen und Schönen des Landes haben hier ihre Penthäuser und gleich neben dem Strand steht ein Wolkenkratzer neben den anderen. Attraktionen wie Jet-Ski´s, Katamaran-Ausflüge oder Sunset-Cruises werden den Besuchern hier neben einem wunderschönen Strandabschnitt geboten.

 

Eine Stunde weiter nördlich befindet sich das kleine, gemütliche Örtchen „Montañita“. Bekannt durch seine immer wieder kehrenden guten Wellen, hat sich „Montañita“ zuerst zu einem Surfer-Hotspot und im Laufe der Zeit zu einem regelrechten Backpacker-Paradies entwickelt. Hostels in Hülle und Fülle, Surfer-Shops, Restaurants und Bars, Live Musik und ein abwechslungsreiches Abendprogramm an sieben Tagen die Woche lockt junge und jung gebliebene aus ganz Südamerika, vor allem aus Chile und Argentinien an, um eine gute Zeit zu genießen.

 

Ziehen wir weiter Richtung Norden, passieren wir unter anderem die kleinen aber zauberhaften Orte „Olón“, „San Jose“, „Ayampe“ und „Salango“ bis wir nach „Puerto Lopez“ gelangen. Dieses wunderschöne Fischerdörfchen bittet alles was es für einen gemütlichen und entspannten Urlaub braucht. Eine kleine aber feine Auswahl an leckeren Restaurants und Bars, schönen weißen Sandstrand, gemütliche und saubere Unterkünfte und nette und zuvorkommende Einheimische. Nur eine halbe Stunde nördlich gelegen ist der für viele schönste Strand von Ecuador: „Los Frailes“. Nach einem kurzen Marsch durch einen Nationalpark gelangt man an eine Bilderbuch-Bucht und kann es sich richtig gut gehen lassen. Auch wenn es kein Geheimtipp mehr ist, trifft man dennoch auf wenig Leute und ist praktisch ganz alleine.

 

Weiter im Norden und am Ende der „Ruta del Sol“ befinden sich die größeren Touristenorte „San Lorenzo“, „El Murciélago“ und „Manta“. Diese Orte bieten ihren Besuchern wieder eine etwas größere touristische Infrastruktur und am Strand auch wieder unterschiedliche Wassersportmöglichkeiten wie beispielsweise Wasserski oder Windsurfing.

Wenn es noch weiter die Küste hoch in Richtung Kolumbien zieht, der kann Ecuador auf eine ganz neue Art kennen lernen. Denn in „Esmeraldas“ taucht der Besucher in ein karibisches Flair ein, dass es hauptsächlich dem hohen Anteil an afro-amerikanischer Bevölkerung und die üppige Vegetation verdankt. In „Las Palmas“ dem Stadtstrand von „Esmeraldas“ gibt es zahlreiche Restaurants und Bars, weshalb vor allem am Abend das Nachtleben pulsiert. Es gilt aber zu bedenken, dass nicht alle Ecken der Stadt sicher sind und man sollte sich vorab auf jeden Fall bei seiner Unterkunft über sichere Bereiche informieren.

 

Ecuador ist ein unglaublich facettenreiches und liebenswürdiges Land, das seinen Besuchern einen ganz spezielle und unvergessliche Zeit bietet. Wer sich auf Ecuador einlässt, der wird das Leben intensiver Wahrnehmen. Ganz nach dem Motto Ecuadors: „Ama la vida“ – „Liebe das Leben“

 

*Bild 1/2/3/4: Das Bild ist Urheberrechtlich durch die Creativ Common Lizenz geschützt. Weitere Info´s zur Creativ Common Lizen finden Sie hier.

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