10 Kuba Tipps

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Reiseziel Kuba im Visier

10 heiße Kuba Tipps. Traut Euch und springt mit auf den Kuba-Trendzug 2016.

1. Schnorcheln bei Guardalavaca

Guardalavaca ist im Norden Kubas gelegen und mit seinen weltbekannten Riff als Paradies Kubas bekannt. Früher dienten die versteckten Buchten Schiffen als Zufluchtsort vor Piraten. Heute sind die naturbelassenen Strände ein beliebtes Ausflugsziel.

Am besten erkundet man diese Gegend auf einer Schnorchel- oder Katamaran-Tour. Die Creolische Küche in dieser Gegend ist ebenfalls – besonders für  Fleischfans – sehr zu empfehlen.

 

2. Reittour durch Tabaktal Viñales

Entlang der Tabakroute und imposanten Kalksteinfelsen gelangt man von Guardalavaca in den Westen der Insel. Das Vinales Tal ist UNESCO Weltkulturerbe und liegt in der Provinz Pinar del Rio. Als “Kulturlandschaft der Menschheit” bekannt, zeichnet sich die Landschaft durch verschiedene Kalksteinformationen (Mogotes) und Höhlensysteme aus, die dank unterirdischer Flüsse über Jahrtausende entstanden sind.

Neben einer fantastischen Flora und Fauna gibt es zudem die Mural de la Prehistoria zu bestaunen, ein Kunstwerk des mexikanischen Künstlers Leovigildo González Morillo, das sich über eine riesige Kalkwand erstreckt. Am besten erkundet man das Tal des Tabaks auf den Rücken eines Pferdes. Es gibt mehrere Anbieter entlang der Plantagen, die geführte Touren, sowohl für Fortgeschrittene Reiter wie auch Leihen anbieten.

 

3. Che Guevara Museum bei Santa Clara

Das Monument und das Museum Che Guevara ist für jeden Kubabesucher ein Muss. Santa Clara ist die Wiege der kubanischen Revolution und letzte Ruhestätte des Nationalhelden. Wer mehr über den Freiheitskämpfer und den Mythos Che Guevaras erfahren will ist hier goldrichtig.

 

4. Oldtimerfahrt

Mit einem Oldtimer aus den 50-Jahren wie in vorrevolutionären Zeiten entlang von Zuckerrohrfeldern und Tabakplantagen durch Kuba fahren? Ein Traum vieler Kubereisenden! Wer eine authentische Kubaerfahrung machen will, sollte sich auf jedem Fall für einen Tag einen Oldtimer mieten (Kosten ca. 100 € pro Tag). Wem das Verkehrsaufkommen der vielen Fahrräder, Ochsenkarren und Kutschen zu viel, ist kann für 2 bis 3 Stunden auch eine Stadttour mit Fahrer mieten. Besonders zu empfehlen sind die Oldtimer Touren durch Havanna!

 

5. Rum Tasting

Neben Zigarren und Che Guevara ist Kuba in der Welt noch für eine andere Sache bekannt: Rum. Seit den 1850 Jahren, als Kubanische Zuckerbarone herausfanden, dass sich aus dem Beiprodukt des Zuckerrübensirups Rum herstellen lässt, florierte des Geschäft mit dem Feuerwasser. 1862 gründete Facundo Bacardi Massó die wohl bekannteste familiengeführte Rumdestille Kubas: Die Bacardi Rum Company.

Die drei bekanntesten aus Kuba stammenden Cocktails sind Mojito, Cuba Libre und Daiquiri. Am besten lernt man die Rumkultur Kubas bei einem Rum Tasting kennen. Hier ist das Rum Museum in Havanna zu empfehlen, dass eine 3-stündig geführte Tour mit anschließenden Rum Tasting anbietet. Wer sich eine exklusivere Tour wünscht wendet sich am besten an einen privaten Anbieter in einer der kleineren Destillen.

 

6. Zigarrentour – den besten Tabak der Welt rauchen

Wer Kuba nicht nur sehen will, sondern auch einatmen möchte, muss Zigarre rauchen! Neben Cuba Libre, Salsa und Che Guevara, gehören kubanische Zigarren zu den nationalen Symbolen des Landes. Man muss kein Zigarrenliebhaber sein, um den Moment mit einer echten kubanischen Zigarre würdigen zu können. Aber neben den berühmten handgerollten Marken Cohiba und Montecristo, gibt es auch andere Zigarren, die den berühmten in Nichts nachstehen.

Entlang der Tabakroute “ruta del tabaco” öffnen die besten Zigarrenherstellen Kubas ihre Tore für Touristen aus aller Welt. Die Route befindet sich in der westlichen Provinz Pinar del Rio, etwa zwei Fahrstunden von Havanna entfernt. Die Strecke führt von Pinar del Rio über Santa Maria bis Consolacion del Sur vorbei an Tabakfeldern, Zigarrenfabriken und Lagerhäusern.

 

7. Havanna – die aus der Zeit gefallene Hauptstadt

Man braucht sich nicht zu wundern, wenn man mit einem 50 Jahre alten Fiat 124 (dem “Ferrari des Volkes”) vom Flughafen Havannas über holprige Straßen in das Zentrum gefahren wird und befürchten muss, dass der Wagen jeden Moment auseinanderbrechen könnte. Es ist ein Erlebnis das authentische Havanna mit seinen farbenprächtigen Häusern, gebaut in einem Stil zwischen Renaissance und Rokoko, vorbeigehend an freundlichen Menschen, die auf der Straße zu traditioneller Musik entspannen.

Auf einer zweistündigen Tour durch die Straßen Havannas haben Besucher die Chance, den Kult der Hauptstadt hautnah zu erleben. Die Tour führt zunächst entlang der Vororte Habana, Miramar und Vedado. Vorbei an der antiimperialistischen Tribüne und dem Revolutionsplatz geht es weiter zur Gartenterasse des Hotels National, wo ein frischer Cuba Libre wartet. Die Tour kostet etwa 70 Euro und ist direkt am Flughafen oder im Tourismusbüro der Hauptstadt buchbar.

 

8. Tropische und exotische Stände Kubas

Die Strände Kubas werden zum Sehnsuchtsziel vieler Touristen. Fliegt deshalb so schnell wie möglich nach Kuba, bevor es alle anderen tun und der ursprüngliche Charme der Insel verloren geht! Erholt Euch an den exotischen Stränden der größten karibischen Insel und verbringt den Urlaub am kilometerlangen Sandstrand bei Varadero. Hier wird in den Strandbars bis in die Morgenstunden ausgelassen getanzt und Cuba Libre getrunken.

Wer Wert auf einen menschenleeren und idyllischen Strand legt, der sollte Varadero lieber meiden und die kleineren Paradiesinseln Cayo Coco oder Cayo Largo besuchen. Allerdings ist Cayo Largo nur per Inlandsflug erreichbar. Die Insel ist circa 25 Kilometer lang und teilweise bis zu drei Kilometern breit. Die endlosen, schneeweißen Strände mit dem türkisfarbenen und kristallklaren Meer erfüllen jede karibische Sehnsucht. Besonders für Tauchgänge ist die Insel ideal.

 

9. Zu Fuß durch Kubas Regelwald

Kuba ist ein Regenwaldparadies. 25 Prozent der Fläche sind bewaldet und warten nur darauf erkundet zu werden. Unser Tipp: Der Humboldt-Nationalpark. Ein 700 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet mit Regenwäldern und Mangroven an der idyllischen Küste Ostkubas. Der Nationalpark bietet einen Lebensraum für tausend verschiedene Pflanzen und Tiere und zählt zum UNESCO Weltnaturerbe.

Wenn ihr ein Naturliebhaber seid, dann plant unbedingt eine Tour durch den berühmtesten Nationalpark Kubas und lasst Euch unterwegs von den Gesängen des “Tocororo” begleiten, dem Nationalvogel Kubas. Vorbei an den riesigen Kakaopflanzen, aus denen Kubas beste Schokolade hergestellt wird, empfehlen wir den Besuch einer Schokoladenfabrik nicht weit von Baracoa entfernt. Die Legende besagt, dass in dieser Stadt am östlichen Zipfel Kubas Christoph Kolumbus 1492 das erste Mal amerikanischen Boden betreten hat.

 

10. Die musikalische Seele Kubas

Beim Tanzen vergessen die Kubaner alle Sorgen des Alltags. Aber Vorsicht, es besteht hohe Ansteckungsgefahr vom Rhythmus der Son erfasst zu werden. Die Musik ist die Seele Kubas und das merkt man vor allem in der Hauptstadt Havanna. Aus allen Ecken hört man rhythmische Geräusche. Das Straßenbild erinnert mehr an ein Theaterstück: Etwas zwischen Drama und Komödie. Aber die lauteste Musik erklingt aus den Clubs, den Restaurant, dem Malecon und dem kilometerlangen Prachtboulevard an der Küste.

Wer es etwas moderner mag, der kann die Hüften zu heißen Regueton-Klängen schwingen. Die Partys in den Clubs der Stadt beginnen meistens erst gegen Mitternacht. Dabei kommen die Jungendlichen weniger zum Zuhören in die Clubs, sondern zum Tanzen. In den letzten Jahren hat sich der Regueton weit verbreitet und gibt den Ton an. Es ist ein Mix zwischen Reggea, Hip-Hop und Salsa Südamerikas, also perfekt zum Feiern.

 

Marko Orlovic

Marko Orlovic

Ursprünglich aus Köln, studiert Marko seit einigen Jahren in München Journalismus. Seine Leidenschaften: Reisen, Recherchieren, Schreiben.
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